Fotografenbilder vs. selbstgemachte Fotos: Wann lohnt sich ein professionelles Shooting?

Warum sehen manche Websites einfach toll aus und haben diesen Wow-Effekt?
Der Schlüssel liegt ganz oft in den Bildern. Bilder, die mich sofort ansprechen, die sich perfekt ins Gesamtbild der Website einfügen.
Ich stelle es immer wieder fest, wenn ich selbst Websites gestalte: Ich tue mich so viel leichter, ein tolles Ergebnis zu erzielen, wenn ich eine Auswahl an guten Bildern habe. Sie sind nicht nur eine optische Aufwertung, sondern verleihen auch den inhaltlichen Botschaften eine ganz andere Aussagekraft.
Oft bekomme ich dabei die Frage gestellt, ob man auf den Fotos unbedingt selbst drauf sein muss. Ich persönlich finde das immer wertvoll. Unabdingbar ist es, wenn du als Person für dein Business und deine Marke stehst. Und zwar nicht nur in einem gestellten Business-Porträt, sondern in all deinen Facetten. Mit all dem, was dich ausmacht.
Doch wie bekommst du solche Bilder? Brauchst du unbedingt ein professionelles Fotoshooting oder reichen auch selbstgemachte Bilder? Genau darum geht es in diesem Artikel.
1. Die Bedeutung professioneller Bilder für deine Marke
Wenn Besucherinnen auf deine Website kommen, haben sie nur wenige Sekunden, um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen. Und dieser Eindruck wird maßgeblich durch deine Bilder geprägt. Sie vermitteln Emotionen, schaffen Vertrauen und beeinflussen unbewusst, ob sich jemand von dir angesprochen fühlt oder nicht.
Ein einheitlicher, professioneller Look kann:
- deine Expertise unterstreichen,
- Vertrauen schaffen,
- deine Einzigartigkeit sichtbar machen und
- einen Wiedererkennungswert für deine Marke schaffen.
Fehlen hochwertige, authentische Bilder oder sind sie unscharf, dunkel oder unpassend, kann das unprofessionell wirken – und im schlimmsten Fall potenzielle Kundinnen abschrecken. Dabei geht es nicht darum, perfekt gestylte Hochglanzfotos zu präsentieren, sondern gut gemachte Bilder zu wählen, die dich und dein Business so zeigen, wie du wirklich bist.
Doch genau hier liegt oft die Herausforderung: Wie bekommst du Bilder, die dich authentisch und gleichzeitig professionell zeigen? Eine Möglichkeit ist, selbst zur Kamera zu greifen. Die andere ist, mit einer Fotografin oder einem Fotografen zusammenzuarbeiten, die oder der dich und dein Business versteht.
2. Vorteile eines professionellen Shootings
Business-Shooting vs. Brand-Shooting: Der Unterschied
Vielleicht fragst du dich an dieser Stelle: Was genau ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Business-Shooting und einem Brand-Shooting?
Ein klassisches Business-Shooting liefert in der Regel eher sachliche, oft formelle Bilder – zum Beispiel Portraits für die Pressemappe oder Bilder für den Lebenslauf. Es geht dabei in erster Linie um ein professionelles Auftreten, weniger um Persönlichkeit oder Individualität.
Ein Brand-Shooting hingegen ist viel mehr auf dich als Person und deine Marke abgestimmt. Es geht nicht nur darum, „gut auszusehen“, sondern sichtbar zu machen, wofür du stehst – deine Werte, deine Arbeitsweise, deine Energie. Für Menschen mit einer Personenmarke, die sich selbst als Expertin zeigen und Vertrauen aufbauen wollen, ist das Brand-Shooting daher die bessere Wahl.
Die Bilder, die dabei entstehen, sind nicht nur schön, sondern erzählen eine Geschichte, transportieren Emotionen und machen deine Marke auf einen Blick greifbar.
Warum ich mich für ein Brand-Shooting entschieden habe
Ich habe mich ganz bewusst für ein Brand-Shooting entschieden – und das war eine der besten Entscheidungen für meinen Außenauftritt. Die Bilder zeigen mich genau so, wie ich mich in meinem Business erlebe. Ich muss mich nicht verstellen und kann auf meiner Website mit meinen Bildern auch meine Arbeit und meine Haltung sichtbar machen. Das gibt mir Sicherheit und Selbstvertrauen, weil ich weiß: Diese Bilder passen wirklich zu mir.

Mein Aha-Moment nach dem Shooting
Was ich außerdem festgestellt habe: Die Bilder haben mir enorm dabei geholfen, meinen eigenen Bildstil zu entwickeln. Ich hatte bereits einen Styleguide für meine Website, aber die Herausforderung war, diesen auch in der Bildsprache zu transportieren. Oft fehlt es gerade zu Beginn an Klarheit, welcher Bildstil eigentlich zum Gesamtlook passt. Das Shooting hat mir genau diese Klarheit gebracht – denn die entstandenen Bilder waren nicht nur professionell, sondern auch stilprägend.
Sie haben mir eine visuelle Richtung gegeben, an der ich mich orientieren konnte. So ist es mir später viel leichter gefallen, eigene Bilder zu machen oder gezielt passende Stockfotos auszuwählen, die sich nahtlos in den Look meiner Website einfügen. Genau das sorgt am Ende für diesen stimmigen Gesamteindruck – und den in der Einleitung erwähnten Wow-Effekt.
Ein professionelles Brand-Shooting kann dir also nicht nur qualitativ hochwertige Bilder liefern, sondern auch den gesamten Prozess der Bildauswahl und -gestaltung erheblich erleichtern.
Ein Brand-Shooting bedeutet: Einmal planen, langfristig nutzen! Die Bilder lassen sich auf der Website, in Social Media, für Presseanfragen oder Printmaterial verwenden.
Wann lohnt sich ein Brand-Shooting besonders?
- Du möchtest dich als Expertin und professionelle Marke positionieren.
- Deine Website braucht einen konsistenten Look mit hochwertigen Bildern.
- Du hast keine aktuellen, professionellen Bilder von dir oder deinem Business.
- Du nutzt deine Website verstärkt für Marketing und möchtest herausstechen.
3. Selbstgemachte Fotos – Wann sie eine gute Ergänzung sind
Auch wenn ich überzeugt bin, dass professionelle Fotos ein wesentlicher Bestandteil einer gelungenen Website sind, gibt es dennoch Momente, in denen selbstgemachte Bilder ihre Stärken haben.
Selbst fotografieren, aber bitte mit Plan!
Für was eigenen sich selbstgemacht Fotos besonders?
- Für persönliche Einblicke und Behind-the-Scenes-Aufnahmen beispielsweise auf der Über mich Seite.
- Wenn du regelmäßig Blogartikel mit eigenen Bildern bebildern möchtest.
- Wenn du kreative und authentische Momente aus deinem Alltag zeigen möchtest.
Eine Notlösung sollten DIY-Bilder allerdings nicht sein.
Ich finde, dass hochwertige Fotos genauso selbstverständlich zum Budget einer Website gehören sollten wie das Design oder das Hosting. Falls ein professionelles Shooting aktuell nicht möglich ist, können selbstgemachte Bilder eine Übergangslösung sein. Doch langfristig gesehen sind sie kein Ersatz für die konsistente Qualität und Wirkung professioneller Bilder.
Tipps für bessere DIY-Fotos
Wie ich schon erwähnt hatte, hat mir mein Brandshooting dabei geholfen, bessere eigene Fotos zu machen. Ich hatte plötzlich einen klaren Anhaltspunkt: Farbstimmung, Perspektive, Stil – all das hatte durch die professionellen Bilder eine Richtung bekommen. Dadurch fügen sich meine selbstgemachten Bilder nun viel stimmiger in das Gesamtbild meiner Marke ein.
- Fotografiere am besten bei Tageslicht, um harte Schatten zu vermeiden.
- Halte das Bild aufgeräumt, achte auf Symmetrie und den Bildausschnitt.
- Nutze immer die gleichen Filter oder Farblooks für einen professionellen Eindruck.
- Moderne Smartphones haben mittlerweile großartige Kameras, aber achte auf eine ruhige Hand und gute Beleuchtung.
Meine Empfehlung:
Setze auf eine Kombination aus professionellen und selbstgemachten Bildern. Professionelle Fotos sollten das Grundgerüst deiner Website bilden – mit Bildern von dir, deinem Team oder deinem Business. Ergänze diese mit authentischen DIY-Fotos beispielsweise für die Über mich Seite, Social Media und Blogartikel, um deine Community mitzunehmen und deine Marke lebendig zu halten.
Fazit: Warum sich ein professionelles Brandshooting lohnt
Professionelle Bilder geben dir nicht nur hochwertige visuelle Inhalte für deine Website, sondern auch Selbstbewusstsein für deinen Auftritt nach außen. Gerade in der Anfangsphase deines Business kann das einen riesigen Unterschied machen. Du präsentierst dich direkt mit einer klaren, professionellen Bildsprache – und das sorgt nicht nur für einen starken ersten Eindruck, sondern auch für mehr Leichtigkeit in der Gestaltung deiner Website.
Ein weiterer Vorteil: Mit professionellen Bildern wird dir der Aufbau deiner Website viel leichter fallen. Du wirst begeistert sein, wie sehr hochwertige, stimmige Bilder das gesamte Design aufwerten und deine Botschaft visuell verstärken.
Wichtig ist dabei, dass du dir eine Fotografin oder einen Fotografen suchst, deren Stil du magst und bei denen du dich wohlfühlst. Achte darauf, dass sie Erfahrung im Brandshooting haben und wissen, wie sie deine Persönlichkeit sichtbar machen können.
Denn gute Fotograf:innen nehmen sich Zeit, dein Business zu verstehen. Sie helfen dir dabei, Bilder zu kreieren, die genau zu deiner Zielgruppe und deinem Angebot passen – nicht einfach nur schöne Fotos, sondern Bilder, die dich und deine Marke verkörpern.
Darüber hinaus kennen sie die gestalterischen Feinheiten: Licht, Perspektive, Bildkomposition – all das setzen sie gezielt ein, um dich und dein Business authentisch und professionell in Szene zu setzen.
Wenn dein Budget begrenzt ist, sprich ruhig offen über kleinere Pakete oder Einstiegsmöglichkeiten. Viele Fotograf:innen bieten individuelle Lösungen, mit denen du Schritt für Schritt starten kannst.
Wenn du mehr darüber erfahren möchtest, wie du die richtige Fotografin oder den richtigen Fotografen für dein Brandshooting findest, lies den Blogartikel von Kerstin Sönnichsen. Sie hat die Bilder für meine Website gemacht und teilt wertvolle Tipps dazu:
Die richtige Fotografin für dein Personal Branding Shooting finden
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